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Sonntag, 20. Dezember 2020, 17 Uhr
Peterskirche Basel

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium
Kantaten 1 - 3

Karola Pavone, Sopran
Marie Seidler, Alt
Yannick Debus, Bass
Orchester «La Banda Augsburg» auf historischen Instrumenten

Leitung: Olga Pavlu


Bachs Weihnachtsoratorium ist unser heutiger musikalischer Inbegriff vom Familienfest Weihnachten. Es wurde vom Komponisten geschrieben, der selber mit neun Jahren Vollwaise wurde, sich also nach einer vollkommenen Familie sehnte; dessen Rufname nicht Johann, sondern Sebastian war und der als Organist (wie einige Generationen seiner Vorfahren), Geiger und Cembalist seit seinem zarten Kindesalter brillierte und bezauberte.
Geboren in Eisenach – die Stadt wurde durch Luther und die Organisten aus der Bach-Familie (während 132 Jahren) an der St. Georgen Kirche stark geprägt - gelangte Bach über mehrere Wirkungsstätten (u.a. Weimar) nach Leipzig an die Thomanerkirche, wo er seine wichtigste und längste Anstellung als Kantor fand.
In jener Leipziger Zeit (1723-1750) entstand u.a. die Komposition, deren Handlung sich nach der biblischen Schilderung der Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem bis zur Ankunft der drei Könige mit ihren Schätzen richtet.
Sie besteht aus insgesamt 6 eigenständigen Kantaten, die zur Aufführung an allen aufeinanderfolgenden Festtagen des Jahreswechsels 1734-1735 zwischen dem ersten Weihnachtstag und 6. Januar (Epiphanias) bestimmt waren.
Heutzutage gibt es im deutschsprachigen Raum keine Weihnachten ohne mehrmalige Aufführungen von diesem musikalischen Juwel, von diesem «Hit Number One».
Feiern Sie mit uns mit!

Selbst ein so produktiver Komponist wie Johann Sebastian Bach kam in zeitliche Bedrängnis und griff nebst der Mehrheit an Neukomponiertem zum sogenannten Parodieverfahren. Dieses hat keine negative oder gar ironische Konnotation, sondern bedeutet eine Bearbeitung ausschliesslich eigener, für andere Gelegenheiten komponierter Werke, meist weltlichen Charakters. 
Wie jeder Komponist bis zu Ludwig van Beethoven (1770-1827), der als erster selbständig erwerbender Komponist galt, war auch Bach abhängig von einer Anstellung bei Adelshöfen und hat sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitskompositionen für seine Obrigkeit gesichert. Um diesen Kompositionen, die nicht etwa mit minderwertiger kompositorischer Kunst geschaffen wurden, eine längere Lebensdauer (d.h. wiederholte Aufführungen) zu verleihen, hat sie Bach des Öfteren umgearbeitet. Heute würde man dies als «nachhaltig komponiert» bezeichnen... 
So hat er den Text ersetzen/umdichten lassen sowie teilweise selbst umgearbeitet, uminstrumentiert usw. Bemerkenswerterweise hat Bach seine Werke nur in einer Richtung umgearbeitet: Von weltlicher zu geistlicher Musik, nie umgekehrt.
Hatte er ein Werk als geistlich konzipiert, so stand es bereits mit dem Geistlichen, ja gar Göttlichen in Verbindung und ertrug nach Bachs Empfindung keine Herabstufung zum Weltlichen.
In Bachs Weihnachtsoratorium finden wir also neben den originalen Nummern Bearbeitungen u.a. von seinen Kantaten BWV 213 (Lasst uns sorgen, lasst uns wachen / Herkules auf dem Scheidewege) und 214 (Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten - geschrieben für die sächsische Kurfürstin Maria Josepha).
Die Komposition der einzelnen Kantaten besteht aus geschlossenen Nummern unterschiedlicher Formen und Inhalte. Es kommen vor:
-    Grosse Turba-Chöre (Turba=lat. Schar, Volkshaufen)
-    Secco-Rezitative, in denen der Evangelist mittels Bibeltextzitaten die Handlung erzählt
-    Accompagnato-Rezitative, durch das Orchester begleitete Erzählpassagen, in denen ein Affekt oder eine Stimmung unterstrichen wird
-    Arien, in denen eine Gemütsregung, ein Stimmungsbild, musikalisch dargestellt und verinnerlicht werden
-    Choräle, die die jeweilige Handlung objektivieren und in die geistliche Ebene transformieren.

Im diesjährigen Konzert führen wir die drei ersten Kantaten des Weihnachtsoratoriums auf.
Wir wünschen Ihnen viel Freude daran!
 

Sonntag, 13. Juni 2021, 17 Uhr
Landgasthof Riehen

Gay landscapes / Gardens of Roses

John Dowland: Ayres

Ludwig van Beethoven: Schottische Lieder

Irische und schottische Volkslieder
 

Sonntag, 28. November 2021, 17 Uhr
Leonhardskirche Basel

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