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Konzerte:

Interpreten

Simone Schmidlin

Simone Schmidlin ist in Basel geboren. Studium Violine 1980-1984 in Basel bei Sàndor Zöldy, 1984-1986 Höherer Studienausweis in Bern bei Eva Zurbrügg, 1986-1988 bei Hansheinz Schneeberger,1992-1994 Künstlerisch-Pädagogische-Reifeprüfung in Basel bei Isabelle van Keulen.

Simone Schmidlin war zwischen 1980-1990 Mitglied der Basel Sinfonietta, seit 1988 Konzertmeisterin und Mitbegründerin des Concertino Basel, Zuzügerin 1. Violine im Orchester OGB Biel. Seit 1997 unterrichtet sie die Violinklasse der Musikschule Aesch-Pfeffingen, wo sie auch verschiedene Ensemble und Orchester leitet. Seit 2006 Geigerin der Gruppe KLESMIX. Sie spielte in diversen Kammermusikkonzerten im In- und Ausland.

Michele Francesco Marrini

Michele Francesco Marrini wurde 1988 in Italien geboren, wo er mit sieben Jahren den ersten Cellounterricht erhielt. Am Konservatorium in Adria schloss er im Jahr 2006 das Bachelorstudium mit Auszeichnung bei Prof. Luigi Puxeddu und Ferdinando Sartor ab. In dieser Zeit spielte er im L'Orchestra Regionale dei Conservatori del Veneto (ORCV), in dem er seit 2007 die Stimmführung übernimmt. Er besuchte nebenher Meisterkurse bei Enrico Dindo, Massimo Polidori, Enrico Bronzi.

Sein Studium führte Michele von 2007 bis 2010 an der Musik-Akademie in Basel fort, an der er ebenfalls das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Ivan Monighetti absolvierte. Zusätzlich erhielt er das schweizerische Bundesstipendium für Kunstschaffende – ESKAS. Anschliessend erwarb er im Jahr 2012 den Master of Arts in Musikpädagogik und Orchestermusik bei Rafael Rosenfeld und Katharina Gohl Moser.

Während des Studiums spielte Michele in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Europa, Japan, Indien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Unter anderem trat er seit 2008 auch solistisch mit dem L’Orchestre symphonique du Jura auf, spielte 2011 mit dem Ensemble Diagonal beim Lucerne Festival, übernahm zwischen 2011 und 2014 die Position des Stimmführers im Neuen Orchester Basel und wird seit 2014 von der Basel Sinfonietta engagiert. In den letzten Jahren spielte Michele auch in Klavier Trio und Cello Ensemble Formationen, sowie in verschieden Orchestern wie SNG Opera in balet Ljubljana, Orchestra Haydn von Bozen und Trient, Philharmonie Salzburg, City Light Orchestra in KKL Luzern, Sinfonieorchester Liechtenstein und Kammerorchester Basel.

Stephan Züger

Stephan hat im Alter von sieben Jahren mit dem Dudelsackspielen begonnen. Bei den Pipes and Drums of Basel wurde er ausgebildet und anschliessend als Aktivmitglied aufgenommen. Mit den Pipes and Drums of Basel hat er schon viele Auftritte im privaten und öffentlichen Rahmen bestritten. Vor ein paar Jahren hat er, als Teil der Wettkampfgruppe der Pipes and Drums of Basel, auch an verschiedenen nationalen und internationalen Wettkämpfen erfolgreich teilnehmen können. Zudem hatte er die Möglichkeit, mit der Lomond and Clyde Pipe Band (Grade 2) aus Glasgow, während zweier Saisons an Wettkämpfen teilzunehmen und internationale Titel zu gewinnen.

Unterdessen ist er Pipe Sergeant der Pipes and Drums of Basel und hat vor vier Jahr die Ausbildung der Anfänger übernommen.

Nebst den Pipes and Drums of Basel ist Stephan seit 2012 auch Mitglied bei den Swiss Highlanders. Diese Formation hat es sich zum Hauptziel gesetzt, an verschiedenen Tattoos teilzunehmen. So kommt es, dass er, neben Tattoos in Deutschland und Kanada, auch schon an mehreren Basel Tattoos mitgespielt hat.

Regula Grundler

Regula Grundler, Sopran, studierte nach der Ausbildung zur Primarlehrerin an der Hochschule Luzern Musik. Mit Erfolg schloss sie 1997 ihre Studien in Sologesang (bei Hermann Fischer) und Schulmusik I + II ab. Seit 1993 erteilt Regula Grundler Privatunterricht für Jugendliche und Erwachsene in Gränichen.
Als Lehrbeauftragte für Sologesang ist sie seit 2003 an der KMSA (Kirchenmusikschule Aargau) tätig und an der HSLU (Hochschule Luzern) ist sie seit 2009 Dozentin für Gesang (u.a. auch Kantorengesang) und chorische Stimmbildung an der Abteilung Kirchenmusik C.  Ihr Schwerpunkt bei der Konzerttätigkeit liegt im Bereich Oratorium, Konzert und Kirchenmusik (u.a. CD-Aufnahme und USA-Tournee mit der Messe in G-Dur von J.S. Bach, Konzert im Grossmünster Zürich mit Händel’s Oratorium Israel in Egypt, Konzert im KKL Luzern und USA-Tournee mit der Messe in h-moll von J.S. Bach).
Weiterführende Gesangsstudien führten sie zu Regina Jakobi und zu Dorothea Frey, dazu besuchte sie Meisterkurse aktiv und/oder passiv bei Kurt Widmer, Marianne Kohler, Gerard Wyss, Udo Reinemann und Margreet Honig.

Yannik Badier

Yannick Badier ist in Marseille geboren und aufgewachsen. Am Conservatoire d'Avignon erhielt er eine Ausbildung zum Tänzer, dann begann er eine Karriere, die ihn abwechselnd an die Oper von Graz (Österreich), mit dem Choreographen Ramon Oller in Barcelona, Deutschland und der Schweiz als Gasttänzer führte. Im St. Galler Theater engagiert, begann er klassischen Gesangsunterricht zu nehmen und sah die Aussicht auf eine zweite Karriere. Seit seiner Abreise aus St. Gallen hat Yannick in Basel gelebt und setzt seine Sängerkarriere fort. Er lernte Singen bei Reto Hofstetter, Chantal Santon, Scot Weir und Heidi Brunner, und bekommt wichtigen Impulsen von Flavio Ferri Benedetti.

Sein Solistenrepertoire an geistlicher Musik umfasst Rossinis Petite Messe Solennelle, Kantaten von J.S. Bach, Telemann und Buxterhude, die  Vesperae Solennes di Confessore  von Mozart, Dvoraks Stabat Mater, The Crucifixion von J.Stainer, Mercadantes Sette Ultime Parole..., u.a. Er singt regelmässig für das Ensemble Orlando in Fribourg, und hat mit mehreren Basler Vokalensembles gesungen (Basler Madrigalisten, Abendmusiken in der Predigerkirche,Verba Vocalis, Ensemble Tradiophon, Ensemble Voce...) in einem Repertoire, das von der Renaissance-Musik bis zu zeitgenössischen Werken reicht.

Auf der Bühne sang er die Rolle des Nadir in einer choreographischen Adaption von Les Pêcheurs de Perles (Bizet) unter der Regie von Jitti Chompee in Bangkok sowie George Brown in La Dame Blanche (Boildieu) mit der Free Opera Company in Zürich. Seinen letzten Opernengagements umfassten die Partien Arcas und Nemesis in Campras Tragédie Lyrique Idomenée am Schlosstheater Schönbrunn in Wien, und Nathanaël und Spalanzani in Offenbachs Les Contes d'Hoffmann an der Opéra de Fribourg und auf verschiedenen Bühnen Frankreichs.

Er versuchte sich auch als Choreograph und Regisseur, indem er an der Entstehung der Oper Gli Equivoci (2017, Free Opera Company) und der Performance Aufbruch!? Ein pfingstliches Wanderkonzert (2019, Ensemble Voce) teilgenommen hat.

 

Reto Reichenbach

Pianist

Der 1974 geborene und bei Gstaad aufgewachsene Reto Reichenbach erhielt seine pianistische Ausbildung in seiner Heimat bei Katalin Stojanovits sowie an der Musikhochschule Bern bei Tomasz Herbut, wo er mit dem Eduard Tschumi Preis für das beste Solistendiplom abschloss. Es folgten Studienjahre am Peabody Conservatory in Baltimore bei Ann Schein sowie an der Yale University bei Boris Berman und Arié Vardi. Eine vielseitige Tätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter führt ihn in zahlreiche europäische Länder sowie in die USA, nach Kanada, China und Japan. Er spielte im Menuhin Festival Gstaad, dem Mozarteum Salzburg, der Salle Cortot in Paris, den Interlakner Festwochen, den Orpheum Musiktagen in der Tonhalle Zürich, dem Kunming Theatre, den Embassy Series in Washington DC, den Old First Concerts in San Francisco, den Fazioli Salon Series in Chicago sowie bei Cathedral Arts in Ottawa. Als Solist trat er mit dem Orchestre National de Lille, dem Berner Symphonieorchester, dem Zürcher Kammerorchester, dem Rumänischen „Oltenia“ Philharmonic Orchestra di Craiova, dem Moldova Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique Suisse und dem Orchester der Internationalen Menuhin Musik-Akademie auf.

Reto Reichenbach ist Preisträger beim 6ème Concours International de Piano XXème Siècle in Orléans (2. Preis sowie Spezialpreis „Nadja Boulanger“ für die beste Interpretation eines Werkes zwischen 1900 und 1950), sowie beim Internationalen Klavierwettbewerb der Stadt Cantù, Italien. Für seine künstlerischen Leistungen wurde er mit dem Seepark Kulturförderpreis des Schweizerischen Bankvereins sowie dem „Outstanding Young Person Award“ der Schweizerischen Jungen Wirtschaftskammer ausgezeichnet. Studienpreise der Stanley Johnson, Kiefer-Hablitzel, Ernst Göhner und Josef Pembaur Stiftungen haben ihn zusätzlich auf seinem Weg gefördert.

Seit 2008 ist Reto Reichenbach Dozent am Internationalen Crescendo Sommerinstitut der Künste in Sárospatak, Ungarn. Ausserdem hat ihn die Music School der Yunnan Arts Univertisty in Kunming, China zum Gastprofessor ernannt. Weitere Meisterkurse gab er an der University of British Columbia in Vancouver sowie für die Levine School of Music in Washington DC. Eine Solo-CD mit geistlichen Klavierwerken von Mendelssohn, Bach-Busoni, Liszt und Messiaen ist 2010 beim Schweizer Label VDE Gallo erschienen.

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